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Risikomanagement -  Notfallmanagement

 

 

Tourenführer und Kursleiter laden sich hier bitte rechtzeitig vor jeder Tour, jeder Fahrt oder jedem Kurs das Teilnehmerformular herunter und hinterlegen es ausgefüllt bei der Sektion.

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Stichwort: Risiko- und Notfallmanagement

In den alpinen Sportarten unterscheiden wir das Risikomanagement vom Notfallmanagement. Während sich das Risikomanagement damit auseinandersetzt, wie gefährlich (=risikoreich) eine Situation, d.h. ein Schritt, eine Kletterstelle, ein Wegabschnitt, eine Tour oder auch eine ganze Unternehmung, ist (Risikobewusstsein und Risikoanalyse), wie der Bergsportler diesem Risiko über die Anpassung seiner Ausrüstung oder seines Verhaltens begegnet und schließlich damit, welches (verbleibende) Risiko man am Ende doch noch einzugehen bereit ist, setzt das Notfallmanagement in dem Moment ein, in dem die Risikokalkulation versagt, sprich, in dem der Unfall passiert ist.
Nun gilt es, sich selbst oder anderen Menschen zu helfen. Der Bogen spannt sich hier vom einfachen Ablassen nach einem Ausrutscher ins Seil beim TopRope-Klettern bis hin zu umfangreichen Rettungs- (oder auch Bergungs-) Maßnahmen in einem unzugänglichen und sturmumtosten Winkel des Hochgebirges, fernab jeglicher Telefonzelle und im Schatten aller verfügbaren Handynetze.
Aus dem Risikomanagement ist ein Notfallmanagement geworden, aus der zunächst rein theoretischen und hypothetischen Beschäftigung mit der Gefahr wird von einer Sekunde auf die andere die Pflicht zum Helfen, welche plötzlich konkrete technische Handgriffe und notfallmedizinische Handlungsabläufe ebenso erfordert wie die Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Rettung: den gesunden Menschenverstand.

 

 

 

Unsere Ausbildungskurse integrieren das Risiko- und Notfallmanagement bereits in der Vorbereitung. Die Themen “Bergrettung” und “Erste Hilfe” sind immer Teil der Ausbildung vor Ort, egal ob Sie einen Kletter-, Klettersteig- oder Hochtourenkurs besuchen.

Darüberhinaus bieten wir spezielle Kurse zum Notfallmanagement an, ausgerichtet nach Notfall im Fels bzw. Notfall im Hochgebirge. Sie finden diese Kurse im Rahmen des Ausbildungsprogramms und auf ihrer Unterseite, erreichbar über den Button:

 

 

 

Bitte nehmen Sie - wie wir - das Risiko- und Notfallmanagement Ihrer Tour sehr ernst.
Sie werden sich - wie wir - wohler fühlen, wenn Sie sich schon vor dem Start darüber Gedanken gemacht haben.


Wir wollen, dass Sie gesund zurückkommen.

 

 

 

Das Motto “Hilf dir selbst, sonst hilft dir keiner!” ist für den Deutschen Alpenverein kein Thema. Das Gegenteil ist der Fall. Neben dem Risikomanagement, zu dem die Sektionen angehalten werden, und welches wir in der beschriebenen Weise angehen, stellt der Hauptverein ein umfangreiches Paket der Hilfe zur Verfügung.
So hält der DAV eine 24h-Hotline bereit, die von den Tourenführern oder Kursleitern im Falle eines Notfalls kontaktiert werden kann. Hier werden dringende Verhaltens-Tipps gegeben und eine DAV-interne Notfall- und Hilfekette eingeleitet. Bei schwerwiegenderen Unfällen - evtl. mit Todesfolge - setzt sich ein DAV-Vertreter unmittelbar in Marsch, um den Mitgliedern der verunfallten Gruppe vor Ort zur Seite zu stehen, in psychologischer wie in rechtlicher Hinsicht. Der DAV lässt uns hier nicht im Stich.

 

 

 

Hinweis für Betroffene

Im Falle einer Unfallsituation bei einer Veranstaltung der Sektion Solingen des Deutschen Alpenvereins geben allein der 2. Vorsitzende der Sektion, namentlich Stefan Rintelen, Tel. 0212-2334722, st.rintelen@solingen-alpin.de sowie der Ausbildungsreferent der Sektion Solingen, Holger Theis, Tel. 0212-41633,  h.theis@solingen-alpin.de Auskunft.

Betroffene wie Journalisten wenden sich bitte ausschließlich an diese Personen und nehmen Abstand von jeglichem Versuch, anderweitig Auskünfte zu erhalten. Im günstigsten Falle ist ein solcher Kontaktversuch nur pietätlos, im schlimmsten Falle behindert er Rettungsmaßnahmen. Danke.

 

 

 

 

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